Über Luxeagogo - Das Online Magazin für Fine Dining, Travel & Lifestyle wurde 2014 gegründet. Luxeagogo startet im April 2020 mit der Neuauflage.
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Hi!
Ich heisse Raphael.

2014 entstand die Idee zu luxeagogo.com. Gemeinsam mit meiner Ehefrau begann ich unsere Erlebnisse aus zahlreichen Reisen und Besuchen in Gastronomiebetrieben zu dokumentieren und zu publizieren.

Bis Ende 2016 folgten verschiedene Beiträge zu Travel und Fine Dining. Es waren jedoch zu viele und zu lange Unterbrüche in der Betreuung des Blogs – bedingt durch unsere Berufe, sodass ich dieses Projekt für einige Zeit auf Eis legen musste.

2020 ist wahrhaftig ein Jahr der Umbrüche und Neuausrichtung – auch beruflich. Nun ist genügend Zeit & Raum vorhanden, um fokussiert das Herzensprojekt zu betreuen.

luxeagogo.com beginnt im April ’20 wieder zu informieren und zu unterhalten. Wir teilen gern unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch. Mit den Beiträgen zu den Themen Fine Dining, Travel und Lifestyle möchten wir Euch etwas Inspiration und gute Zeit schenken.

Bei Luxeagogo kommt nur das rein, was verdient erwähnt und empfohlen zu werden. All die enttäuschenden Begegnungen und Erlebnisse, die es durchaus in unser aller Leben immer wieder gibt, bleiben draussen. Wir wünschen Euch gute Unterhaltung!

Zeit ist Luxus.
Gemeinsam verbrachte Zeit, ist doppelt so wertvoll.

Raphael Dudler

Ich habe für Euch einige Gedanken zusammengefasst, die unsere Besuche in Gastrobetrieben und Hotels betreffen. Wer sich die Zeit für die Ausführungen nehmen mag, wird bestimmt nicht enttäuscht werden und lernt uns so besser kennen.

WER ZAHLT, BESTIMMT?

Wer ernsthaft glaubt, Gastronomen und Hoteliers wären Gutmenschen, irrt. Die Bewirtungs- und Beherbergungsindustrie ist ein knallhartes Business. Finanzielle Gewinne stehen im Vordergrund. Nicht mehr und nicht weniger. Niemand tut etwas aus Nächstenliebe – Jesus ist tot. Am Schluss des Tages gibt es immer den Einen, der zahlt. Und das ist der Konsument.

Gastronomie kann den Krebs nicht heilen – nein, und deswegen mag sie im Leben nicht wirklich von Bedeutung sein und doch verbringt die Mehrheit von uns mehr Zeit in den Gastronomien dieser Welt als beim Fitness.

Wir wollen unsere Zeit sinnvoll nutzen. Demnach wären Bewertungen von erbrachten Leistungen der Gastgeber durchaus angebracht.
Der Gast informiert sich bequem im Vorfeld, was ihn erwarten könnte und wählt entsprechend seinem Gusto und Anspruch den Ort, an dem er für sich sein Glück eher finden wird.

Denn beim Bezahlen wird der Gast nichts mehr bestimmen können. Er muss die Kröte schlucken.

Auch in der Gastronomie und der Hotellerie dreht sich alles ums Geld. Nur deswegen werden Urteile von Gästen gesprochen, Online Bewertungsportale genutzt, Kritik geübt und Verrisse geschrieben. Denn es geht um mein Geld!

Natürlich wird auch positive Kritik betrieben. Auch da will der Gast zeigen, dass er sein Geld gut angelegt hat, dass er einen für sich spürbaren Gewinn erzielt hat. Dass er sich gut fühlt und dass es das Geld wert war. Ist alles legitim. Oder etwa nicht?

GENUSS IN DER GASTRONOMIE.

Hand aufs Herz: Sind wir nicht alle ein wenig Gastrokritiker?
Wir urteilen über Leistung und Angebot der Restaurants, der Hotels und allgemein über das Tun und Lassen dieser Dienstleister.

Wir empfehlen gern, wir teilen unsere Eindrücke und Erlebnisse mit der Welt.
Wie objektiv solche Urteile sind, bleibt nur dem Verfasser derselben vorbehalten.

Jeder darf Kritik üben. Jeder hat das Recht Kritik zu hinterfragen, zu relativieren oder von sich zu weisen. Ein Gesamturteil eines Ortes – herausgelesen aus Bewertungsportalen und durch Schwarmintelligenz kreiert, kann irreführen.

Fachexperten-Kritik ergibt oftmals ein anderes Resultat. Das Empfinden des Einzelnen ist stets subjektiv.
Mehr Transparenz und Fairness bei der Urteilsfindung wären angebracht. Denn eigentlich stellt sich nicht die Frage nach gut oder schlecht.

Vielmehr müsste gefragt werden, wenn schon Wertung gefragt ist, wie viel besser oder schlechter etwas ist und zwar in Relation zum Standard – und war es das Geld wert? Daraus folgt letztendlich die einfache Frage: weshalb oder weshalb nicht?

Gastronomie lässt sich auf die eigentliche Bedeutung ‚Magenkunde‘ (altgriechisch γαστρονομία gastronomía) zurückführen. „Gastronomía“ setzt sich zusammen aus γαστήρ gastḗrGenitiv γαστρός gastrós (deutsch: „Bauch, Magen“) und der Wortendung -nomia (‚Fachgebiet‘). Ursprünglich wurde es entlehnt aus γαστρολογία gastrología (‚Lehre von der Pflege des Bauches‘).

Wikipedia

Den Griechen sei Dank, denn auch da hatten sie ihre Nase drin und später dem Mix von Ansichten früherer Kolonialherren und heute führender Gastgeber aus Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika, die offensichtlich die Etikette erfunden haben und an der sich die übrige Welt – ohne Widerstand, gern messen lässt.

Wenn also Standards kreiert wurden und alle nach denselben Kriterien spielen, darf ohne Skrupel mit denselben Ellen gemessen und geurteilt werden – gilt auch für ein 5 Sterne Haus in Timbuktu.

Bei Luxegogo werden Empfehlungen ausgesprochen – mehr nicht. Wir ziehen nicht los um zu kritisieren und nach Schwächen zu suchen. Dafür ist uns unsere Zeit viel zu kostbar. Ist etwas nicht, wie erwartet, bleibt es, wo es herkommt und landet garantiert nicht im Blog.

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WO STEHT DER BESTE LADEN DER WELT?

Es kann keine Rede davon sein den Überladen finden und auszeichnen zu wollen.
Oder kennst Du etwa alle Gastronomiebetriebe Deiner Stadt?

Und was ist mit der Nachbarstadt? Warst Du in allen Restaurationsbetrieben Deines Landes oder gar der gesamten Welt? Wahrscheinlich nicht. Dazu kommt auch, dass bereits bekannte und auf dem Genuss-Radar aktive Betriebe plötzlich schliessen und andere Läden und Orte neu eröffnen.

All dem Treiben gerecht werden zu wollen, wäre pure Utopie und mit keiner Truppe von Gastronomiekritiker zu bewerkstelligen. Entspannen wir uns also und verstehen deshalb Gastrokritik, Bewertungsportale, Ranglisten, Auszeichnungen und Empfehlungen als das, was sie sind:
unvollständige Momentaufnahmen und Orientierungshilfen.

Manchmal wird grosszügig mit Auszeichnungen umgegangen.

Bald verlieren solche Medaillen an Glanz, wenn beinahe an jeder Ecke irgendein Publikumsliebling-Kleber zum Eintritt in den Laden auffordert. Es werden Klassifizierungen erfunden und es wird ordentlich für Chaos gesorgt.

Vor lauter Marketingmassnahmen vergisst der Koch den Herd einzuschalten und rohe statt gekochte Frühstückseier verlassen den Pass. Den Gast wunderts, die Bedienung steht ratlos da und der Patron nimmt zeitgleich eine weitere Belobigung für sein Schaffen entgegen – diesmal für die schicke Inneneinrichtung. Leistung am Gast verblasst.

Luxeagogo prämiert wahre Genuss-Orte mit dem Prädikat world’s best place. Dafür muss eindeutig eine herausragende Gastfreundschaft zum Zeitpunkt des Besuchs vor Ort fühlbar, messbar und erlebbar sein.

Wir wünschen uns viele Genuss-Orte entdecken zu dürfen. Niemals wird der Anspruch der Vollständigkeit erhoben. Zu den Protagonisten zählen wir alle Arten der Gastronomiebetriebe.

HOTELBEWERTUNG LEICHT GEMACHT.

Hotelbewertung ist deutlich komplexer, als die Beurteilung einer Gastronomie. Urlaubstage wollen genossen werden und kaum jemand hat wirklich Lust tiefgründig und analytisch mit den Gegebenheiten und Tatsachen, die vor Ort anzutreffen sind, sich auseinanderzusetzen.

Auch wenn viele von uns Reisenden der Meinung sind, vieles besser machen zu können, machen wir es doch nicht. Es fällt eben leicht zu kritisieren – für konstruktive Lösungsvorschläge mangelt es dann an Wissen.

Oft werden Dinge so akzeptiert, wie sie sind. Alles, was dann dem Globetrotter noch bleibt, ist die Abgabe seiner Hotelbewertung in den verschiedenen Online Bewertungsportalen und bei äusserst gravierend unangenehmen Fällen, ein Brief an das Management des Hauses. Dasselbe gilt aber auch für Danksagungen und wärmste Empfehlungen!

Wir bei Luxeagogo halten von Bewertungsportalen nicht viel.

Die Kommentare, die wir über diverse selbst bereiste Destinationen gelesen haben, halfen wenig und waren sogar ungenügend, irreführend und schlicht unbrauchbar. Solche Hotelbewertungen sind unnütz.

Vielmehr wählen wir stets Häuser mit mindestens 5 Sternen und bauen dann auf deren Leistungsversprechen. Etwas mehr Vertrauen in den Gastgeber kann nicht schaden. Und natürlich kommt es vor, dass Enttäuschungen nicht ganz auszuschliessen sind. Und da wären wir schon bei den Kompromissen.

HOTELBEWERTUNG ALS KOMPROMISS.

Offensichtlich besteht unser gemeinsames Dasein zum grossen Teil aus Toleranz dem Anderen gegenüber.

Kompromisse schliessen ist oftmals die beste Lösung.
Viele 5 Sterne Häuser werben locker mit dem Versprechen, Wünsche der Gäste beinahe schon erahnen zu können, und somit kompromisslose Dienstleister zu sein bzw. dem Gast keine Kompromisse abzuverlangen. In wie weit dieses Versprechen auch in der Praxis Stand hält, ist eine Frage für sich.

Subjektives Empfinden, das sich immer bei einer Bewertung von egal welcher Leistung einschleicht, kann niemals wegdiskutiert werden. Stossende Begegnungen und somit Enttäuschungen werden im Vorfeld erkannt, als Kompromisse verstanden und in unsere Erwartungshaltung dem Gastgeber gegenüber eingebunden.

Wir begegnen dann allen Dingen und Leistungsversprechen mit deutlich mehr Toleranz und wissen besser, was wir erwarten dürfen und was lediglich ein hübsches Reiseprospekt zu versprechen vermochte.

Raphael Dudler
luxeagogo.com

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